
DIE LAGEN:
66 Großkarlbacher Osterberg
67 Bissersheimer Held
68 Bissersheimer Steig
69 Bissersheimer Orlenberg
70 Bissersheimer Goldberg
91 Freinsheimer Musikantenbuckel
Alle zusammen liegen in der Großlage
Schwarzerde.
Die Weinlagen sind von drei verschiedenen Bodenarten geprägt und ergeben somit auch sehr interessante Varianten beim Wein.
Die Löß- und Kalksteinverwitterungsböden der Lagen "Goldberg" und "Orlenberg" bilden das Rückgrat für kräftige Portugieser- und Dornfelder- sowie filigrane Weißburgunder- und Scheurebe-Weine.
Rivaner, Huxelrebe und Spätburgunder gedeihen sehr gut auf den kräftigen Lehm- und Lößböden der Lage "Steig".
Auf den leichteren, sandigen Lehmböden der Lage "Held" wachsen Riesling, Silvaner, Grauburgunder, Gewürztraminer und die rote Sorte Merlot.
Die Lage "Freinsheimer Musikantenbuckel" besteht aus einer Kiesbank mit Lößauflage, ein idealer Wärmespeicher - Riesling und Kerner reifen hier besonders früh.
Der "Großkarlbacher Osterberg" ist vergleichbar mit dem "Freinsheimer Musikantenbuckel". Hier gedeihen wegen eines besonderen Kleinklimas sehr gut, Cabernet-Sauvignon- und auch Scheurebe-Weine.
Die Großlage "Kirchheimer Schwarzerde" umfasst 10 Gemeinden. Meine Weine mit dieser Lagenbezeichnung stammen ausschließlich aus den Gemarkungen von Bissersheim und Großkarlbach.
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Beim Weißweinausbau arbeite ich reduktiv mit moderatem Säurespiel. Durch gekühlte Gärung erhalte ich die feinen Fruchtaromen der Weine.
Eine frühe Abfüllung wahrt ihre jugendliche Frische.
Die Rotweine werden mit der klassischen Maischegärung und anschließendem biologischen Säureabbau hergestellt.Eine Lagerung im Holzfass von zirka 6 Monaten ist die Regel.
Typische Barriqueweine stelle ich keine her, da sie nicht zur fruchtbetonten Ausrichtung meiner Weine passen.
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Classic Weine müssen mindestens 8° Öchsle mehr als die Mindeststandards der Q.b.A. Weine erreichen. Die Ausbaurichtung ist trocken bis max. 15 g/Ltr. Restsüße. Der Alkoholgehalt muss mindestens 12 % Volumen Gesamtalkohol betragen. Sie dürfen nur aus den für das jeweilige Anbaugebiet zugelassenen Rebsorten hergestellt werden.
Auf dem Etikett stehen nur das Anbaugebiet, der Jahrgang, die Rebsorte und die Bezeichnung -Classic- im vorgegebenen Schriftzug.